Die ersten Telekom-Enten sind da

Datei 03.05.16, 19 27 05Auch, wenn wir von dem Breitbandausbau, den der Bad Honnefer Bürgermeister Otto Neuhoff mit der Deutsche Telekom AG vereinbart hat, vermutlich nicht profitieren werden, landen dennoch jedes Jahr die „Telekom-Enten“ bei uns.

Heute war „Saisoneröffnung“ und die erste Stockentenmama hat es sich samt Nachwuchs bei uns gemütlich gemacht. Sie stammt aus einem der Innenhöfe im Bonner Telekom-Komplex und wurde von einem seit Jahren trainierten Fangteam der Mitarbeiter eingesammelt, denn aus den Innenhöfen gibt es keinen natürlichen Ausweg.

Auch dieses Jahr werden vermutlich „alte Bekannte“ unter den Stockentenmamas sein, die einfach jedes Jahr bei der Telekom brüten und deshalb auch jedes Jahr hier sind.

Liebe Telekom: Es gibt genau aus diesem Grund in Eurem Einkaufssystem eine SAP-Maske für Entenfutter (sic!). Es wäre Zeit, die zu aktivieren 😉

Wer uns auch bei der Aufzucht dieser Tiere helfen will, kann das hier tun: www.betterplace.org/p36567

Wie ein kleiner Fuchs die Presse rettet

fuechseIn den letzten Tagen ist der „Fuchs aus Elsdorf“ reichlich durch die Presse gegangen, und wenn wir jedem interessierten Reporterteam die Türen geöffnet hätten, wäre „Cap“ wohl wenig zum Schlafen gekommen. Und das, obwohl er bei genauer Betrachtung nicht mal ein besonders großes Abenteuer hinter sich hat. Er ist nur einer der unzähligen Fuchswelpen, die jedes Jahr verlorengehen, verunfallen, nicht mitkommen, er ist ansonsten gesund, fröhlich und bei uns im Stationsalltag eher einer von denen, über die es nichts besonderes zu sagen gibt.

Dieses „Glück“ hat nicht jeder kleine Fuchs, der aufschlägt. Zur Zeit kämpft Steffi um das Leben eines kleinen Welpen, den man offensichtlich erschlagen wollte. Das kommt öfter vor, selten liest man es in der Presse. Es kommen Tiere, die von Hunden übel zugerichtet sind, noch bevor sie richtig laufen konnten oder die Augen geöffnet haben. In solchen Fällen gibt es keine niedlichen Bilder, also auch keine Presse.

Das könnten wir alles erzeugen, indem wir den anfragenden Presseteams auch solche Patienten zeigen und Film- und Fotoaufnahmen möglich machen. Nur: Dafür machen wir das alles hier nicht. Denn Besuche fremder Menschen stören jedes wildgeborene Tier und damit auch seine Chance, schnell und optimal vorbereitet dorthin zurück zu gelangen. Geschichten wie die von „Cap“ helfen mehr der Presse, als dem Tier.

Deshalb beschränken sich Pressetermine bei uns auch in der Regel auf ein Telefonat und Bilder die wir selbst zur Verfügung stellen (respektive unser Vereinsmitglied Andrea Hergersberg). Im letzten Jahr haben wir einer Radioreporterin Einblick gegeben, deren Mikrofon die Tiere nicht störte (den Beitrag kann man hier noch hören: https://soundcloud.com/nils-michae…/retscheider-hof-18082015).

Zur Zeit sind 16 kleine Fuchswelpen bei uns in der Aufzucht. Nicht alle werden ihren ersten Geburtstag feiern können, denn auch wenn sie bei uns eine zweite Chance bekommen – das wirkliche Abenteuer des Lebens liegt noch vor Ihnen.
Wer uns helfen möchte, solche kleinen „Caps“ optimal auf ihr Leben in Freiheit vorzubereiten, kann eine Patenschaft übernehmen – den Link zu unserer Spendenaktion findet Ihr hier: http://www.betterplace.org/p36567

Wildtiersaison 2016: So können Sie uns unterstützen

Hier spenden für die Wildtiersaison 2016 auf dem Retscheider Hof!Auf dem Retscheider Hof werden auch in diesem Jahr wieder Wildtierfindlinge aufgezogen und für ein Leben in Freiheit vorbereitet. Für diese Arbeit brauchen wir eine solide Ausstattung an Aufzucht- und Futtermitteln, tierärztlicher Betreuung und Material. Sie können uns mit einer Geldspende dabei unterstützen, diesen Wildtieren einen zweiten Start ins Leben zu ermöglichen. Wir bezahlen mit diesem Geld nicht unsere Arbeit – denn alle Mitarbeiter der Station sind rein ehrenamtlich tätig.

Die Spendenaktion finden Sie hier bei Betterplace. Bitte machen Sie Freunde und Bekannte auf unsere Sammlung aufmerksam, vielen Dank!

http://www.retscheider-hof.de
https://fb.com/retscheiderhof